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Die Kraft von Mangan: Eine Schlüsselrolle in der Herz-Kreislauf-Gesundheit


Die Kraft von Mangan: Eine Schlüsselrolle in der Herz-Kreislauf-Gesundheit


Ein gesundes Kreislaufsystem ist entscheidend für das allgemeine Wohlbefinden, und während Statin-Medikamente wirksam bei der Kontrolle von Ablagerungen in Blutgefäßen sind, sind Sie doch bekannt für Ihre Nebenwirkungen. Unter anderem können Stadien zu muskulären Beschwerden, einer Verschlechterung der Glukosetoleranz, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen und Leberfunktionsstörungen sorgen. Muss man alles nicht haben.

Eine kürzlich durchgeführte Studie legt nahe, dass ein häufig vorkommendes Nährstoffelement, Mangan, nicht nur für die Verwaltung, sondern für die Eliminierung dieser Ablagerungen verantwortlich sein könnte. Und gleichzeitig bestätigt Sie damit, was man eigentlich schon weiß.


Mangan, ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 25, ist mehr als nur ein Bestandteil unserer Ernährung; es spielt eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung unserer Gesundheit. Als Cofaktor unterstützt Mangan den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, trägt zur richtigen Funktion von Nerven und Gehirn bei und spielt eine bedeutende Rolle bei der Bildung von Bindegewebe, Geschlechtshormonen und Knochen.


Eine gemeinsame Studie von Forschern mehrerer chinesischer Universitäten untersuchte die potenziellen Vorteile von Mangan im Kampf gegen Blutgefäßablagerungen. Unter Verwendung von Mausmodellen entdeckten die Forscher, dass Mangan nicht nur die Lipide im Blutkreislauf reduzierte, die zur Bildung von Ablagerungen führen, sondern auch bei der Entfernung bereits vorhandener Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße half.


Der Hauptautor Xiao Wang hob die Bedeutung ihrer Ergebnisse hervor und erklärte: "Mangan gilt als das am wenigsten verstandene essentielle Element, das hauptsächlich unterstützende Rollen in enzymatischen Reaktionen spielt. Dennoch haben wir eine aktive, signalisierende Rolle des Manganions bei der Kontrolle der Lipidliefersysteme ins Blut aufgedeckt."


Die Forscher stellten fest, dass Mangan an einen Komplex namens Coat Protein Complex II (COPII) binden kann, der für den Transport von Lipiden, einschließlich Cholesterin und Triglyceriden, in den Blutkreislauf entscheidend ist. Durch die Störung des präzisen chemischen Gleichgewichts dieses Komplexes führte Mangan zu einer signifikanten Verringerung der Lipidkonzentration im Blut und zur Entfernung von bereits vorhandenen Ablagerungen bei den untersuchten Mäusen.


Wenn sich diese Ergebnisse auf menschliche Probanden übertragen lassen, könnte Mangan einen effektiven Ansatz darstellen, nicht nur das Wachstum von Ablagerungen zu stabilisieren und zu verhindern, sondern aktiv Blutgefäße von Ablagerungen zu befreien - einem Hauptbeitrag zur Herz-Kreislauf-Erkrankung.


Der leitende Autor Xiao-Wei Chen äußerte Begeisterung über das Potenzial von Mangan und sagte: "Wir sind wirklich fasziniert von der Möglichkeit von Mangan, Herz-Kreislauferkrankungen sowohl zu verhindern als auch zu behandeln, und freuen uns darauf, mehr über seine Wirksamkeit und Sicherheit zu erfahren sowie effizientere Methoden zur Nutzung dieser neuartigen Signalgebungsfunktion von Mangan zu entwickeln."


Zusammenfassend eröffnet diese Studie eine neue Perspektive, um die aktive Rolle zu verstehen, die Mangan in der Herz-Kreislauf-Gesundheit spielen kann. Dieses essentielle Element könnte sich als revolutionärer Ansatz zur Bekämpfung der zugrunde liegenden Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erweisen. Mit weiteren Forschungsergebnissen könnte Mangan eine Schlüsselrolle bei der Förderung der Herzgesundheit übernehmen und die Belastung durch kardiovaskuläre Probleme verringern.


Mangan: Wie bekommen wir es? Ganz natürlich!


Über unsere natürlichen Lebensmittel können wir den Bedarf an Mangan sehr gut decken. Insbesondere vegan lebende Personen sind sehr gut mit Mangan versorgt.


Mangan ist vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Manganreiche Lebensmittel sind (Vollkorn-)Getreideprodukte wie Brot, Weizenkeime, Haferflocken, Hirse oder Reis, aber auch Hülsenfrüchte, Leinsamen und Nüsse sowie grünes Blattgemüse und dunkle Beeren (Heidelbeeren, Aroniabeeren) oder Trockenpflaumen.


Schwarztee enthält zwar sehr viel Mangan (690 µg/100 ml), dieses ist wegen des gleichzeitig hohen Gerbstoffanteils aber nicht gut bioverfügbar. Auch Kaffee (Getränk) ist bezogen auf die üblichen Trinkmengen eine Manganquelle (80 µg/100 ml).

Außer durch Gerbstoffe wird die Aufnahme von Mangan in den Körper durch zusätzliches Eisen (Fleisch, Nahrungsergänzungsmittel) blockiert. Auch reichlich Calcium (z.B. Milchprodukte) kann die Aufnahme behindern.


Die Grenze zwischen „lebenswichtig“ und „gefährlich“ ist durch Nahrungsergänzungsmittel unter Umständen schnell überschritten. Vor allem ältere Menschen sollten vorsichtig mit der Dosierung sein.

Deswegen raten wir dazu Mangan über eine pflanzenbasierte Ernährung aufzunehmen mit reduziertem Konsum von Fleisch- und Milchprodukten.

Quellen:

Veröffentlichung in Life Metabolism.


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